Schachgeschichten

Schachgeschichten

«Ein Brett, das die Welt bedeutet.»
Neue Zürcher Zeitung 24.7.2021, S. 32–33.
 nzz.ch/feuilleton

Das Leben ist ein Spiel. So wird gern behauptet. Aber nach welchen Regeln wird hier gespielt? Mischt der Zufall die Karten oder haben wir unser Geschick wie im Schach selbst in der Hand? Das klassische Königsspiel mit seiner Kriegssymbolik taucht als Motiv in zahllosen Geschichten auf und bietet sich immer wieder als sinnfällige Metapher für die Welt an. .

                   

Filmtrailer:

Grosse Brüder, kleine Brüder …

Grosse Brüder, kleine Brüder …

«Orwells Zukunft ist längst Gegenwart.»
Neue Zürcher Zeitung 8.4.2021, S. 30.
 nzz.ch/feuilleton/

Den Klassiker «1984» gibt es nun auch als Jugendroman und als Graphic Novel. Seine düsteren Szenarien haben aber auch andere Autorinnen und Autoren inspiriert.


George Orwell: 1984. Aus dem Englischen von Karsten Singelmann. rororo rotfuchs. Hamburg: Rowohlt, 2021. 416 Seiten. Ab 14 Jahren.


Jean-Christophe Derrien und Rémi Torregrossa: 1984. Nach George Orwell. Graphic Novel. Aus dem Französischen von Anja Kootz. Knesebeck, München 2021. 128 Seiten.


Philip Kerr: 1984.4. Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mit einem Nachwort von Christiane Steen. rororo rotfuchs. Hamburg: Rowohlt, 2021. 320 Seiten. Ab 14 Jahren.


Margaret Atwood: Der Report der Magd. Aus dem Amerikanischen von Helga Pfetsch. München: Piper, 2020. 416 Seiten.


Renée Nault: Der Report der Magd. Nach Margaret Atwood. Graphic Novel. Aus dem Englischen von Ebi Naumann. Berlin: Berlin Verlag, 2019. 240 Seiten.


Cory Doctorow: Little Brother. Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2011 (2010). 492 Seiten. Ab 14 Jahren.

Cory Doctorow: Little Brother – Sabotage. München: Heyne, 2021. Erscheint voraussichtlich im Dezember.

 

 

 

 

 

Haben die Musen ausgedient?

Haben die Musen ausgedient?

«Die beste Idee kommt in der Badewanne.»
Neue Zürcher Zeitung 6.2.2021, S. 37.
 nzz.ch/feuilleton/

Woher nehmen Schriftsteller:innen eigentlich ihre Einfälle? Die Antwort erstaunt – und ist zugleich fast banal: Das Neue geht aus dem Alten hervor, indem wir Vertrautes variieren, umkrempeln oder auf ungewohnte Weise mit anderem kombinieren.

                     

Demenz im Kinder- und Jugendbuch

Demenz im Kinder- und Jugendbuch

«Grossmutters löchriges Gedächtnis.»
Neue Zürcher Zeitung 19.12.2020, S. 39.
 nzz.ch/feuilleton/

Auch Kinder und Jugendliche werden in ihrem Alltag mit Demenzkranken konfrontiert. Mittlerweile gibt es zahlreiche Bücher, die davon in phantasievollen Geschichten erzählen.

  

Frauke Angel und Stephanie Brittnacher: Oma Kuckuck. Aachen: Edition Pastorplatz, 2020. 34 Seiten. Ab 5 Jahren.

Maja Gerber-Hess: Als Oma noch Tango tanzte. Mit Illustrationen von Nicole Lang. Glarus: Baeschlin, 2013. 104 Seiten. Ab 8 Jahren.

         

Jenny Downham: Obwohl es dir das Herz zerreisst. Aus dem Englischen von Astrid Arz. München: cbt, 2017. 480 Seiten. Ab 14 Jahren.

Tamara Bos: Romys Salon. Mit Vignetten von Petra Baan. Aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann. Hildesheim: Gerstenberg, 2018, 192 Seiten.
Verfilmung: Romys Salon. Deutschland/Niederlande 2019. Regie: Mischa Kamp. Drehbuch: Tamara Bos. / DVD 2020.

Allan Stratton: Zoe, Grace und der Weg zurück nach Hause. Aus dem Englischen von Manuela Knetsch. München: Hanser, 2020. 256 Seiten.
Orig. The Way Back Home. Toronto: Scholastic Canada, 2017. 264 Seiten.

 

 

 

Im Räderwerk der Zeit

Im Räderwerk der Zeit

«Im Räderwerk der Zeit.»
Neue Zürcher Zeitung 17.10.2020, S. 36–37.
 nzz.ch/feuilleton/

Es gibt Momente, in denen nur ein Zufall den Lauf der Geschichte zu bestimmen scheint. Die Vorstellung, die Würfel wären anders gefallen, ist verführerisch, und entsprechend gern greift die Literatur solche Szenarien auf. Aber wird die Welt in diesen Entwürfen wirklich besser?

      

Paul Auster: 4 3 2 1. Aus dem Englischen von Thomas Gunkel, Werner Schmitz, Karsten Singelmann und Nikolaus Stingl. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2017. 1264 Seiten.

Robert Harris: Vaterland. Aus dem Englischen von Hanswilhelm Haefs. Zürich: Haffmans, 1992. / München: Heyne, 2017. 448 Seiten.

Stephen King: Der Anschlag. Aus dem Amerikanischen von Wulf Bergner. München: Heyne, 2011. 1056 Seiten.

Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische. München: Piper, 2012. 224 Seiten.

Cécile Wajsbrot: Zerstörung. Aus dem Französischen übersetzt von Anne Weber. Göttingen: Wallstein Verlag, 2020. 230 Seiten.

    

Eternal Sunshine of the Spotless Mind. (Vergiss mein nicht.) USA 2004. Regie: Michel Gondry. Buch: Charlie Kaufman. Darsteller: Jim Carrey, Kate Winslet u.a.

Fatherland. USA 1994. Regie: Christopher Menaul. Buch: Stanley Weiser, Ron Hutchinson. Darsteller: Rutger Hauer u.a.

Once Upon a Time in Hollywood. USA 2019. Regie u. Buch: Quentin Tarantino. Darsteller: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt u.a.

 

 

Hütet euch vor den Helden

Hütet euch vor den Helden
«Hütet euch vor den Helden.» 

Neue Zürcher Zeitung 14.8.2020, S. 30.
 nzz.ch/feuilleton/

Romanfiguren mögen Lichtgestalten sein auf dem Papier. Ausserhalb entpuppen sie sich als Waschlappen.

Die Dichterin Emily Dickinson (Hailee Steinfeld unter ihrer Eiche (Screenshot aus der TV-Serie «Dickinson», S1E04)

      

John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Aus dem Englischen von Sophie Zeitz. München: dtv, 2014. (Verfilmung: The Fault in Our Stars. USA 2014. Regie: Josh Boone.)

Wolfgang Herrndorf: Tschick. Erweiterte Neuausgabe. Berlin: Rowohlt, 2020. (Verfilmung: Tschick. Deutschland 2016. Regie: Fatih Akin.)

Matthew Quick: Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen. Aus dem amerikanischen Englisch von Knut Krüger. München: dtv, 2018.

Alina Bronsky: Und du kommst auch drin vor. München: dtv, 2017 (Taschenbuchausgabe 2020).