Rezension.
Buch & Maus 1 (2011): S. 31.
SIKJM Rezensionsdatenbank
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Kathrin Schrocke.
Freak City.
Mannheim: Sauerländer, 2010.
205 Seiten.

Rezension.
Buch & Maus 1 (2011): S. 31.
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Kathrin Schrocke.
Freak City.
Mannheim: Sauerländer, 2010.
205 Seiten.

«Sprechende Handpuppen.»
Akzente 3 (2017): S. 35.
https://blog.phzh.ch/akzente/2017/08/25/sprechende-handpuppen/
http://magoria.ch/wp/sprechende-puppen/
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Jostein Gaarder
Ein treuer Freund.
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs.
München: Carl Hanser, 2017. 272 Seiten.

The Beaver.
USA 2011.
Regie: Jodie Foster.

What About Bob?
USA 1991.
Regie: Frank Oz.

Rezension
NZZ am Sonntag 25.6.2017, Literaturbeilage
«Bücher am Sonntag», S. 12.
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Jack Cheng.
Hallo Leben, hörst du mich?
Aus dem Amerikanischen von Bernadette Ott.
München: cbt, 2017. 380 Seiten. Ab 12 Jahren.

Sampeln, abschreiben, covern und remixen. Sieht so die neue Kreativtiät aus? In einer Erzählung von Jorge Luis Borges schreibt Pierre Menard den Don Quijote Wort für Wort neu. Die Doppelschöpfung ist textlich nicht vom Original zu unterscheiden, wirkt aber postmodern raffiniert. Wie wir kreativ unkreativ mit dem kulturellen Erbe umgehen können, beleuchtet der konzeptionelle Dichter und Dozent Kenneth Goldsmith in seinem provokativen Essayband Uncreative Writing (Matthes & Seitz 2017). Von seinen Studierenden verlangt er einen Leistungsnachweis, den sie nicht selbst formulieren. Vielmehr müssen sie sich Bestehendes kreativ zu eigen machen. Goldsmith selber hat in einer Aktion die täglichen Wetterprognosen der New York Times abgetippt und als Buch herausgebracht.
Auch der jugendliche Protagonist in Cory Doctorows Roman Pirate Cinema (Heyne 2014) montiert Filmclips zu hintersinnigen Mashups. Die Meisterwerke stossen auf Anklang, sorgen bei den Gesetzeshütern aber für Ärger. Der Regisseur ohne Kamera taucht ab und setzt seinen Kampf für faire Nutzungsrechte aus dem Untergrund fort. «Schafft eure eigene Kunst. Kreativität heisst nur zu vereinen, was noch niemand bisher vereint hat.»
Weniger riskant geht Regisseur Carl Reiner ans Werk. Für seinen Spielfim Dead Men Don’t Wear Plaid (USA 1982; dt. Tote tragen keine Karos) hat er sich bei 18 Klassikern aus den 40er- und 50er-Jahren bedient und die Ausschnitte mit einer parodistischen Handlung kombiniert. Die kreative Rekontextualisierung haucht den Versatzstücken neues Leben ein. Das ist nicht nur witzig und frech, sondern durchaus erlaubt.
Daniel Ammann, 23.5.2017
«Unkreativ kreativ.»
Akzente 2 (2017): S. 39.
blog.phzh.ch/akzente/2017/05/23/unkreativ-kreativ/
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Kenneth Goldsmith
Uncreative Writing: Sprachmanagement im digitalen Zeitalter.
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Hannes Bajohr und Swantje Lichtenstein.
Berlin: Matthes & Seitz, 2017. 352 Seiten.
Cory Doctorow.
Pirate Cinema.
Aus dem Amerikanischen von Oliver Plaschka.
München: Wilhelm Heyne, 2014.
510 Seiten. Ab 14 Jahren.
Dead Men Don’t Wear Plaid.
USA 1982.
Regie: Carl Reiner.
«Am medialen Pranger.»
NZZ am Sonntag 29.6.2016, Literaturbeilage
«Bücher am Sonntag», S. 12.
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Jennifer Mathieu.
Die Wahrheit über Amy.
Aus dem Amerikanischen von Ivana Marinovic.
München: dtv, 2016. 239 Seiten. Ab 14 Jahren.

Johanna Nilsson.
Hass gefällt mir.
Aus dem Schwedischen von Maike Dörries.
Weinheim: Beltz & Gelberg, 2016. 169 Seiten. Ab 14 Jahren.

«Asoziale Netzwerke?»
Akzente 4 (2012): S. 35.
blog.phzh.ch/akzente/2014/11/25/asoziale-netzwerke/
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Disconnect.
USA 2014; Regie: Henry-Alex Rubin.
Cham: Impuls Media Group, 2014. DVD.

Dave Eggers
Der Circle.
Aus dem Englischen v. Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann.
Köln: Kiepenheuer und Witsch, 2014. 560 Seiten.

The Circle.
USA/Vereinigte Arabische Emirate 2017. Regie: James Ponsoldt.
