Die Zukunft von gestern

Die Zukunft von gestern

«Die Zukunft von gestern.»
 Akzente 1 (2023): S. 34.
 blog.phzh.ch/akzente/2023/02/24/die-zukunft-von-gestern
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1996 ist das Internet noch eine Wüste. Kein Google, kein Wikipedia, ganz zu schweigen von Youtube, Social Media oder Netflix. Als die 16-jährige Emma von ihrem Vater ihren ersten Computer und von Nachbarsfreund Josh einen AOL-Zugang bekommt, gibt es im Netz also noch nicht viel zu sehen. Aber Emma macht eine ungeheure Entdeckung.

Auf einer Website namens Facebook stösst sie auf das Profil ihres älteren Ichs. Das Verrückte daran ist, dass sich die Angaben laufend verändern. Gemeinsam mit Josh, der in 15 Jahren offenbar mit der reichen Highschoolschönheit verheiratet ist, versucht sie dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Wie soll man sich verhalten, wenn jeder kleinste Schritt extreme Auswirkungen auf die Zukunft hat und man alles in Echtzeit verfolgen kann? In seinem Jugendroman, der abwechselnd aus Emmas und Joshs Perspektive erzählt, verknüpft das Autorenduo Mediengeschichte mit spekulativen Zukunftsversionen. Das regt zum Nachdenken und Fantasieren an.
– Daniel Ammann

Jay Asher und Carolyn Mackler
Wir beide, irgendwann.
Aus dem Englischen von Knut Krüger.
München: cbj, 2014. 400 Seiten. Ab 12 Jahren.

Die Entdeckung der Langeweile

Die Entdeckung der Langeweile

«Die Entdeckung der Langweile»
Buch & Maus 2 (2024): S. 2–4. 
doi.org/10.5281/zenodo.15864160
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Selbst das grösste Unterhaltungsangebot bewahrt uns nicht vor dem Gefühl von Überdruss, Leere und Frustration: vor Langeweile. Um ihr beizukommen, braucht es Antrieb und Motivation – auch beim Lesen. Und manchmal führt Langeweile in ihren Gegenpol, den Flow, in dem man in einer Beschäftigung aufgeht.

Der Lesesessel als Schleudersitz

Der Lesesessel als Schleudersitz

«Die zweite Welt hinter den Büchern: Fantasy-Romane öffnen sich ins Bodenlose.»
Neue Zürcher Zeitung 12.5.2022, S. 31.
 nzz.ch/feuilleton/
doi.org/10.5281/zenodo.7858898 (open access)

Bücher bieten harmlose Abenteuer. Kopfüber stürzen sie uns in turbulente Geschichten, aber Leib und Leben geraten nie in Gefahr. Man müsste schon unglücklich vom Stuhl kippen, um sich beim Lesen den Hals zu brechen. Romanfiguren dagegen riskieren Kopf und Kragen.


Anna James: Matilda und das Geheimnis der Buchwandler. Aus dem Englischen von Birgit Salzmann. Mit Illustrationen von Paola Escobar. Pages & Co. Band 1. Hamburg: Edel Kids Books, 2019. 359 Seiten. Ab 10 Jahren.


Anna James: Matilda und das Verschwinden der Buchmagie. Aus dem Englischen von Birgit Salzmann. Pages & Co. Band 2. Hamburg: Edel Kids Books, 2020. 361 Seiten. Ab 10 Jahren.


Anna James: Matilda und das Rätsel der magischen Karte. Aus dem Englischen von Birgit Salzmann. Pages & Co. Band 3. Hamburg: Edel Kids Books, 2021. 389 Seiten. Ab 10 Jahren.


Mechthild Gläser: Die Buchspringer. Bindlach: Loewe, 2015. / Veränderte Neuausgabe. 2020. 381 Seiten. Ab 12 Jahren.


H. G. Parry: Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep. Aus dem Amerikanischen von Michael Pfingstl. München: Wilhelm Heyne, 2020. 604 Seiten.

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Mehr zum Thema: linkedin.com/pulse/der-lesesessel-als-schleudersitz-daniel-f-ammann

Leseförderung auf allen Kanälen: Ghostwriter

Leseförderung auf allen Kanälen: Ghostwriter

«Leseförderung auf allen Kanälen.»
Buch & Maus 3 (2021): S. 24.
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Hannah Levinson, Camilla Arfwedson, Zoe Doyle, Isaac Arellanes, Justin Sanchez and Amadi Chapata in «Ghostwriter» (Apple TV+)

Ghostwriter (Vier Freunde und die Geisterhand).
2 Staffeln à 13 Episoden. USA 2019–2021.
apple.com/de/tv-pr/originals/ghostwriter
apple.co/2PhpJF8

Lemmi und die Schmöker.
Regie: Peter Podehl, D 1973–1979/1983 DVD-Gesamtedition: Alle 40 Folgen plus 5 Specials.
Walluf: Fernsehjuwelen, 2021.

Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2021 – Shortlist

Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2021 – Shortlist

«In Sachen Vielfalt herrscht Einigkeit.»
Buch & Maus 1 (2021): S. 24–25.
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Heft 2/2021 «Farbenfroh»

Die Shortlist zum Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2021:


Marcel Barelli, Bestiaire helvétique.
Lausanne: EPFL Press 2020. 432 Seiten.
Bern: hep Verlag, 2021. 432 Seiten.

Siehe auch:
«Tierisches Kuriositätenkabinett.» Akzente 2 (27.5.2021)
 blog.phzh.ch/akzente/2021/05/27/tierisches-kuriositaetenkabinett/


Martin Panchaud, Die Farbe der Dinge.
Aus dem Französischen von Christoph Schuler.
Zürich: Edition Moderne, 2020. 228 Seiten.

Siehe auch:
«Visuelle Verfolgungsjagd.» Akzente 2 (2021): S. 38.
 blog.phzh.ch/akzente/2021/05/27/visuelle-verfolgungsjagd
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Fabian Menor, Élise.
Genf: La Joie de lire 2020. 96 Seiten.


Eva Roth, Lila Perk.
Wien: Jungbrunnen 2020. 160 Seiten.


Micha Friemel (Text) und Jacky Gleich (Illustration), Lulu in der Mitte.
München: Hanser 2020. 32 Seiten.

Magoria by Daniel Ammann