Reflexion und Lernen gehen einher. Das ist nichts Neues. In Lehr- und Studiengängen vieler Berufsfelder wird reflexives Schreiben verlangt. In lernwirksamen Reflexionssettings geht es darum, persönliche Leistungen zu zeigen, Feedback einzuholen, Bilanz zu ziehen und das Nach- und Weiterdenken anzuregen. Studierende und Dozierende erleben Schreiben und schreibendes Reflektieren unterschiedlich und nicht immer als positiv. Damit reflexive Lernroutinen in Studium und Berufsbildung mehr als Alibi-Übungen sind, braucht es klare Schreibaufgaben und professionelle Begleitung. Der vorliegende Band führt in die Theorie und Praxis des Reflektierens ein und eröffnet Zugangsweisen zum Schreiben, Reflektieren und Lernen in hochschuldidaktischen Lehr- und Lernkontexten.
Unter anderem mit einem Beitrag von Corinne Wyss und Daniel Ammann: «Rundum reflektieren: Von der praktischen Erfahrung zum planvollen Handeln.» S. 23–34. doi.org/10.5281/zenodo.8213674 (Open Access)
Die virtuellen Freunde der Kinder sind oft gleichzeitig in ganz unterschiedlichen Medien verfügbar. Bei der Lancierung eines neuen Produkts spielen Strategien der Vermarktung eine wichtige Rolle. Ein literarischer Stoff wird zum Beispiel als Spielfilm oder TV-Serie umgesetzt, als Hörbuch oder Hörspiel auf verschiedenen Tonträgern produziert und kommt als interaktives Computerspiel auf CD-ROM auf den Markt. Ergänzt werden diese Angebote durch eine breite Palette von Merchandising-Artikeln.
Die Beschäftigung mit beliebten Medienfiguren und Geschichten bietet im Unterricht Gelegenheit, der Faszinationskraft von Trickfilmen nachzugehen sowie Grenzen und Möglichkeiten unterschiedlicher medialer Darbietungsformen zu erkennen.
In Büchern, Filmen und Computerspielen werden immer wieder fantastische Immersionserlebnisse geschildert. Eine Figur folgt einem weissen Kaninchen, wird von einem Sturm gepackt, schluckt eine farbige Pille oder schlüpft ganz einfach durch eine Tür in der Wand … und findet sich unversehens in einer Parallelwelt wieder, von deren Existenz bis anhin niemand wusste. Das ultimative Eintauchen in eine andere Dimension kennen wir bislang also vorwiegend aus fiktionalen Darstellungen. Ausgehend von illustrativen Beispielen soll im vorliegenden Beitrag nach zentralen Konstituenten immersiver Erfahrung gefragt werden.
«Eintauchen in die Anderswelt: Immersion und Virtualität.» Dichtung Digital: Journal für Kunst und Kultur digitaler Medien 22.2 (2002): S. 1–13. doi.org/10.25969/mediarep/17530