Rezension
NZZ am Sonntag 24.6.2018, Literaturbeilage «Bücher am Sonntag», S. 12.
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Estelle Laure.
Während ich vom Leben träumte.
Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz.
Frankfurt/M.: Fischer KJB, 2018. 299 Seiten. Ab 14 Jahren.
Rezension
NZZ am Sonntag 24.6.2018, Literaturbeilage «Bücher am Sonntag», S. 12.
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Estelle Laure.
Während ich vom Leben träumte.
Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz.
Frankfurt/M.: Fischer KJB, 2018. 299 Seiten. Ab 14 Jahren.
Widerwillig begibt sich die Schulklasse in die miefige Stadtbibliothek. Eine unscheinbare Autorin beginnt hinter einem Vorhang fettiger Haare zu lesen. Keiner hört richtig zu, ausser der vierzehnjährigen Kim, die sich in der Geschichte sofort wiedererkennt. Das sind doch ihre Worte, ihre Gedanken! Diese Schriftstellerin hat ihr Leben geklaut.
Was als Parodie und Kritik hilfloser Bildungsbeflissenheit beginnt, macht Alina Bronsky schon nach wenigen Seiten zu einem verstörenden Leseabenteuer. Für die Ich-Erzählerin Kim sind die Parallelen zu ihrem richtigen Leben eine Kampfansage. Sie muss der Sache auf den Grund gehen. Weil in dem Buch jedoch Dinge stehen, die erst passieren werden, traut sie sich gar nicht, bis zum Ende zu lesen. Kims beste Freundin Petrowna, eine körperlich wie geistig überragende Erscheinung, bleibt zwar skeptisch («Hast du überhaupt schon einmal ein Buch angefasst?»), entwickelt aber bald einen Plan, wie sich Kim aus den Fängen der Fiktion befreien kann. Um das Leben einer Romanfigur (und eines Mitschülers) zu retten, ist den beiden Teenagern jedes Mittel recht.
Nach den dystopischen Fantasyromanen Spiegelkind und Spiegelriss (der letzte Teil der Trilogie steht noch aus) ist dies Alina Bronskys erstes «realistisches» Jugendbuch. Mit seinem frech-witzigen Erzählton und eigenwilligen Charakteren knüpft es direkt an Scherbenpark (2008) und Nenn mich einfach Superheld (2013) an. Beide Romane waren zwar in einem Programm für Erwachsene erschienen, erreichten mit ihren 17-jährigen Protagonisten aber auch ein jugendliches Publikum. Scherbenpark war für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und wurde erfolgreich fürs Kino adaptiert.
Für das etwas jüngere Zielpublikum zeichnet Alina Bronsky in ihrem neuen Roman ein weniger hartes Bild der Wirklichkeit. Dennoch haben ihre jugendlichen Heldinnen neben der Selbstfindung auch diesmal mit Scheidungseltern, sozialen Spannungen und kultureller Integration zu kämpfen. Und wiederum weisen Bildung und Freundschaft den Weg in eine bessere Welt.
Daniel Ammann
Erschienen in:
NZZ am Sonntag 10.12.2017, Literaturbeilage «Bücher am Sonntag», S. 13.
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Alina Bronsky.
Und du kommst auch drin vor.
München: dtv, 2017. 190 Seiten. Ab 12 Jahren.
«Hacken statt Häkeln: Ideen für technische Basteleien rund um Computer und Internet.»
NZZ am Sonntag 29.11.2015, Literaturbeilage «Bücher am Sonntag», S. 15.
Chris Köver, Daniela Burger u. Sonja Eismann.
Hack’s selbst! Digitales Do it yourself für Mädchen.
Weinheim: Beltz & Gelberg, 2015. 144 Seiten. Ab 13 Jahren.
Rezension
NZZ am Sonntag 25.6.2017, Literaturbeilage «Bücher am Sonntag», S. 12.
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Jack Cheng.
Hallo Leben, hörst du mich?
Aus dem Amerikanischen von Bernadette Ott.
München: cbt, 2017. 380 Seiten. Ab 12 Jahren.
Rezension
NZZ am Sonntag 27.11.2016, Literaturbeilage «Bücher am Sonntag», S. 12.
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Marlene Röder.
Cache.
Frankfurt/M.: Fischer KJB, 2016. 254 Seiten. Ab 14 Jahren.
«Am medialen Pranger.»
NZZ am Sonntag 29.6.2016, Literaturbeilage «Bücher am Sonntag», S. 12.
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Jennifer Mathieu.
Die Wahrheit über Amy.
Aus dem Amerikanischen von Ivana Marinovic.
München: dtv, 2016. 239 Seiten. Ab 14 Jahren.
Johanna Nilsson.
Hass gefällt mir.
Aus dem Schwedischen von Maike Dörries.
Weinheim: Beltz & Gelberg, 2016. 169 Seiten. Ab 14 Jahren.