«Eine Kulturgeschichte des Raumes.» Telepolis 7.4.2001.
Rezension zu:
Margaret Wertheim: Die Himmelstür zum Cyberspace.
Aus dem Englischen v. Ilse Strasmann. Zürich: Ammann, 2000. / München: Piper, 2002. «Eine Kulturgeschichte des Raumes.»Telepolis 7.4.2001.
Obwohl an den meisten Gehörlosenschulen die lautsprachliche Erziehung im Vordergrund steht, gewinnt die Gebärdensprache – als wichtigstes Element innerhalb der Gehörlosengemeinschaft und ihrer Kultur – auch in der Bildungsarbeit vermehrt an Bedeutung. Die Gebärdensprache der Gehörlosen ist die einzige visuelle Sprache und als Kommunikationsmittel ebenso leistungsfähig wie unsere Wortsprache
Wer sich mit anderen verständigen will, ist natürlich auf eine Sprache angewiesen, einen gemeinsamen Kode. Wie die Sprache der Bliss-Symbole oder die Gebärdensprache der Gehörlosen aber zeigen, muss nicht jede Sprache aus Worten bestehen.
«Zeichen und Sprachen.» Leseforum Schweiz / Forum suisse sur la lecture, Bulletin 9 (2000): 36–40. Download
An Index to Dialect Maps of Great Britain. Varieties of English Around the World, General Series Vol. 10. Amsterdam/Philadelphia: John Benjamins, 1991. 150 Seiten. ISBN 978-90-272-4868-8 (Eur.) / 978-1-55619-439-9 (US) / e-Book ISBN 9789027277572 € 75.–; $ 113.–.
The results of the dialect surveys of Great Britain have been published in the form of hundreds of single and collected maps, but so far there has been no actual handbook to the charted material. The Index to Dialect Maps of Great Britain, containing a full introduction, an alphabetical word-list and a comprehensive bibliography, fills this gap. As a compendious directory to mapped words‘ it provides not only a lexical compass in a cartographic jungle, but serves as a guide to the major dialect surveys (Survey of English Dialects, Survey of Anglo-Welsh Dialects, Linguistic Survey of Scotland) and the numerous publications they have spawned. All atlases as well as the maps in the many individual studies and scattered articles are fully documented. Each of the over 2000 lexical entries identifies the original survey by questionnaire number and gives a detailed list of all the references to printed maps in which these words and phrases are contained. The present volume will prove an indispensable guide for all researchers in the field of dialectology and linguistic variation, enabling its users to gain quick access to the various sources of maps. In this way the Index — while still a simple work of reference — may also furnish the materials for more thorough studies of map-making and its implications.
Rezensionen:
Bergup, Bernice. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain. ARBA 23 (1993): S. 452–453 (entry 1067).
Chevillet, François. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain. Études Anglaises 46.2 (1993): S. 207–208.
Glauser, Beat. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain. English World-Wide 13.1 (1992): S. 121–24.
Krause, Christine B. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain. Anglia: Zeitschrift für englische Philologie 111.3/4 (1993): S. 487–489.
Nielsen, Hans F. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain. Word 44.2 (August 1993): S. 327–329.
Medienbildung: Kommunikation, Fernsehen, Medienpädagogik.
CD-ROM. Hrsg. v. der Schweizerischen Stiftung für Audiovisuelle Bildungsangebote SSAB, Pestalozzianum Zürich u. Südwestrundfunk SWR Baden-Baden. 2., korr. Aufl. Zürich: Pestalozzianum, 1999.
Die CD-ROM Medienbildung wendet sich an Auszubildende im Bereich Journalismus, Studierende der Publizistikwissenschaft und Pädagogik (Medienpädagogik), an Lehrkräfte in Schule, Erwachsenenbildung und Sozialarbeit, an selbständig Lernende und Schüer/innen der Sekundarstufe II, die sich mit medienspezifischen Themen beschäftigen.
Ein verschrobener Lehrer mit Flair für Sprachgeschichte und nordische Mythen besucht für sein Leben gern Beerdigungen. Da er die Verstorbenen nicht persönlich kennt, denkt er sich einfach Geschichten aus und gibt sich bei den Traueressen als vertrauten Freund der Fremden aus. Doch das ist nicht die einzige Marotte des einsamen Ich-Erzählers in Jostein Gaarders neuem Roman Ein treuer Freund (Hanser 2017). Auch Jacops langjähriger Weggefährte und Vertrauter ist nicht von dieser Welt. Bei Pelle handelt es sich um eine sorgfältig gestaltete Handpuppe, die sich die Stimme ihres Besitzers ausleiht und diesen mit ihrer frechen Art ab und zu in Verlegenheit bringt.
Screenshot aus The Beaver (Mel Gibson und Jodie Foster).
Der depressive Spielzeughersteller Walter Black (Mel Gibson) in Jodie Fosters Spielfilm The Beaver (USA 2011) findet nach einem Zusammenbruch ebenfalls Trost bei einer Handpuppe. Die Biber-Figur mit Cockney-Akzent übernimmt für den verstummten Walter aber nicht nur das Sprechen, sondern stellt sein ganzes Leben auf den Kopf. So weiss sich Walter am Ende nur noch durch eine drastische Aktion von seinem tyrannischen Fantasiefreund zu befreien.
Screenshot aus What About Bob? (Richard Dreyfuss und Kathryn Erbe).
Dass wir in Gegenwart von Marionetten, Kasperlefiguren und Bauchrednerpuppen Hemmungen und Widerstände ablegen, macht sich auch Dr. Leo Marvin (Richard Dreyfuss) in What About Bob? zunutze (USA 1991). Die Leitfigur mit den Gesichtszügen des Psychiaters kommt zum Einsatz, als dieser seine grosse Tochter zu therapieren versucht. Sie bietet ihm mit ihrer eigenen Puppe Paroli, bevor sie die Doppelgängerin wütend von sich weist und davonstürmt.