«‹Medienspuren› in der Kinderwelt.» Link: Magazin des Publikumsrats und der Mitgliedgesellschaften der SRG idée suisse Deutschschweiz 7 (2009): S. 4–6.
Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der Medien allgegenwärtig und unverzichtbar geworden sind. Dabei nutzen sie die breite Palette neuer und alter Medien ohne Berührungsängste und setzen die Angebote selbstverständlich für ihre Bedürfnisse ein. Wie kommen sie mit dem immensen Angebot zurecht und welche Bedeutung hat es für sie? Download
«Dem Ton auf der Spur: Vielfältiger Unterricht mit Zweikanal-Ton, DVDs und Hörfilmen.»
Achtung Sendung 1 (2007): S. 65–66.
Dank Zweikanalton können inzwischen zahlreiche Spielfilme und TV-Serien in der Originalsprache empfangen und als authentisches Sprachmaterial im Unterricht genutzt werden. Auch DVDs motivieren mit einer Auswahl an Tonspuren und Untertiteln zu vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und bieten sich in der Schule für die Filmerziehung ebenso wie für den Fremdsprachen- oder Literaturunterricht an. Download
«Mehr Film in der Schule! Moderne Technik macht klassische Medien für den Unterricht attraktiv.»
Achtung Sendung 2 (2006): S. 58–59.
Alles spricht von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT). Wie soll der Computer sinnvoll eingesetzt oder das Internet in den Unterricht einbezogen werden? Dabei geht oft vergessen, dass traditionelle Medien wie Film oder Radio in digitaler und interaktiver Form fortbestehen. Dank modernster Technologie eröffnen sich sogar völlig neue Nutzungsmöglichkeiten. Download
«Tonspur made in Germany: Filmstars und ihre Synchronstimmen.»
Achtung Sendung 5 (Aug./Sept. 2005): S. 70–71.
Wenn die Leinwandidole aus Frankreich oder Hollywood im Film den Mund aufmachen, tönt es in der Regel so, als hätten sie nie etwas anderes als Deutsch gesprochen. Dabei scheint den wenigsten aufzufallen, dass ihre Synchronstimmen nicht immer die gleichen sind oder sich Schauspieler wie Jack Nicholson und Dustin Hoffman ein und denselben Sprecher teilen müssen. Download
«Mit dem Tod davongekommen: Leben und Sterben im Film.»
Last minute: Der Tod macht auch vor der Schule nicht Halt. Materialien für Lehrerinnen und Lehrer. Eine Zusammenarbeit des Pestalozzianums Zürich mit dem Stapferhaus Lenzburg. Hrsg. v. Renate Amuat. 4., aktualisierte Aufl. Zürich: Verlag Pestalozzianum, 2005 (1. Aufl. 1999). S. 71–76. ISBN 3-907526-63-5. CHF 28.50.
Unsere Sinne sind ein Tor zur Welt. Wenn sie ausfallen, entschwindet ein Stück Wirklichkeit. Wie sich der Verlust einzelner Wahrnehmungen auswirkt, führt Regisseur David Mackenzie in seinem poetisch‑apokalyptischen Film Perfect Sense (Senator 2012) drastisch vor Augen. In Glasgow und rund um den Globus tauchen immer mehr Menschen auf, die ihren Geruchssinn verloren haben. Die Epidemiologin Susan (Eva Green) steht vor einem Rätsel. Michael (Ewan McGregor) bekommt die Auswirkungen ebenfalls zu spüren. Im Restaurant, in dem er als Koch arbeitet, bleiben die Gäste aus. Das ist erst der Anfang. Begleitet von heftigen Gefühlsausbrüchen verabschiedet sich als Nächstes der Geschmackssinn und den Menschen vergeht Hören und Sehen. Die Welt droht in Panik, Chaos und Dunkelheit zu versinken.
Die Geschichte erinnert an José Saramagos Roman Die Stadt der Blinden und dessen beklemmende Verfilmung durch Fernando Meirelles (Arthaus 2010). Während ein Mann auf das Umschalten der Ampel wartet, verliert er von einem Moment auf den anderen das Augenlicht und kurz darauf folgen jene, die mit ihm Kontakt haten. Die Regierung sperrt die Erkrankten in ein leeres Irrenhaus, wo Mitgefühl rasch in Gewalt und Anarchie umschlägt.
Unter allen Wahrnehmungen spielt das Licht eine eminente Rolle. Das sichtbare Spektrum bildet jedoch nur einen kleinen Ausschnitt aller elektromagnetischen Wellen. Der Beitrag «Grenzen des Lichts» auf SRF mySchool spürt diesem Phänomen nach, zeigt, was Insekten und Vögel sehen, und schafft erhellende Bezügen zu Physik, Chemie und Bildnerischem Gestalten.