Hände voller Worte

Hände voller Worte

Obwohl an den meisten Gehörlosen­schulen die lautsprachliche Erziehung im Vordergrund steht, gewinnt die Gebärden­sprache – als wichtigstes Element innerhalb der Gehörlosen­gemeinschaft und ihrer Kultur – auch in der Bildungsarbeit vermehrt an Bedeutung. Die Gebärden­sprache der Gehörlosen ist die einzige visuelle Sprache und als Kommunikation­smittel ebenso leistungsfähig wie unsere Wortsprache

«Hände voller Worte: Die Gebärdensprache der Gehörlosen.»
infos und akzente 1 (Feb. 1998): S. 18–23.
doi.org/10.5169/seals-917335
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Siehe auch:


«Zeichen und Sprachen.» Leseforum Schweiz / Forum suisse sur la lecture, Bulletin 9 (2000): 36–40.
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An Index to Dialect Maps of Great Britain

Fischer, Andreas und Daniel Ammann.

An Index to Dialect Maps of Great Britain.
Varieties of English Around the World, General Series Vol. 10.
Amsterdam/Philadelphia: John Benjamins, 1991. 150 Seiten.
ISBN 978-90-272-4868-8 (Eur.) / 978-1-55619-439-9 (US) / e-Book ISBN 9789027277572
€ 75.–; $ 113.–.

benjamins.com/catalog/veaw.g10

The results of the dialect surveys of Great Britain have been published in the form of hundreds of single and collected maps, but so far there has been no actual handbook to the charted material. The Index to Dialect Maps of Great Britain, containing a full introduction, an alphabetical word-list and a comprehensive bibliography, fills this gap. As a compendious directory to mapped words‘ it provides not only a lexical compass in a cartographic jungle, but serves as a guide to the major dialect surveys (Survey of English Dialects, Survey of Anglo-Welsh Dialects, Linguistic Survey of Scotland) and the numerous publications they have spawned. All atlases as well as the maps in the many individual studies and scattered articles are fully documented. Each of the over 2000 lexical entries identifies the original survey by questionnaire number and gives a detailed list of all the references to printed maps in which these words and phrases are contained. The present volume will prove an indispensable guide for all researchers in the field of dialectology and linguistic variation, enabling its users to gain quick access to the various sources of maps. In this way the Index — while still a simple work of reference — may also furnish the materials for more thorough studies of map-making and its implications.

Rezensionen:

Bergup, Bernice. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain.
ARBA 23 (1993): S. 452–453 (entry 1067).

Chevillet, François. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain.
Études Anglaises 46.2 (1993): S. 207–208.

Glauser, Beat. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain.
English World-Wide 13.1 (1992): S. 121–24.

Krause, Christine B. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain.
Anglia: Zeitschrift für englische Philologie 111.3/4 (1993): S. 487–489.

Nielsen, Hans F. Review of An Index to Dialect Maps of Great Britain.
Word 44.2 (August 1993): S. 327–329.

 

Wettstreit der Wörter

«Wettstreit der Wörter: Wo der Hund begraben liegt.»
ph akzente  2 (2009): S. 14–16. 
Wörter stellen täglich ihre Tauglichkeit unter Beweis. Was den Praxistest nicht besteht, wird mund- und schrifttot gemacht oder ins historische Wörterbuch abgeschoben. Der Wettbewerb ist hart und nicht immer fair. Modevokabeln und englisch gedopte Zungenbrecher stürmen den Markt, während alteingesessene Prachtsausdrücke ums Überleben kämpfen.
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Analogisches Denken


Das 45-seitige Sachregister lässt bereits erahnen, dass hier ein Thema in aller Breite und Tiefe angegangen wird. Der Mathematiker und Kognitionsforscher Douglas Hofstadter unternimmt mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Sander den Versuch, dem Wesen des Denkens auf den Grund zu gehen. Hierfür erweist sich die Sprache als unerschöpfliches Untersuchungs­objekt. Wie kommen Analogien zustande, und warum klappt die Verständigung, obwohl die Grenzen der gebildeten Kategorien verschwommen und dehnbar sind? Redewendungen, Sprichwörter, metaphorische Idiome und sprachliche Fehlleistungen weisen den Weg und sollen enthüllen, wie wir kognitiv ticken. Die beiden Autoren schmücken ihre Ausführungen mit amüsanten Anekdoten und geistreichen Kommentaren aus. Leider verliert die Argumentationslinie ob der vielen Details und Redundanzen etwas an Kontur. Schliesslich sind auch die Leserinnen und Leser nicht auf den Kopf gefallen.

Daniel Ammann, 30.5.2016

«Analogisches Denken.»
Akzente 2 (2016): S. 34.
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Douglas Hofstadter und Emmanuel Sander
Die Analogie: Das Herz des Denkens.
Aus dem Amerikanischen von Susanne Held.
Stuttgart: Klett-Cotta, 2014. 784 Seiten. 

 

Magoria by Daniel Ammann