Worüber unterhalten sich ein Hirnforscher und ein buddhistischer Mönch? Natürlich über Bewusstsein, Mitgefühl, Wahrnehmung und das Wesen der Wirklichkeit. Der Neurowissenschaftler Wolf Singer erweist sich als neugierig und offen für nichtmaterialistische Zugänge. Sein Gesprächspartner Matthieu Ricard war Molekularbiologe in Paris, lebt aber seit 40 Jahren im Himalaya und hat Bücher über Glück, Nächstenliebe und Weisheit verfasst. Ihr transdisziplinärer Austausch bietet eine bewusstseinserweiternde Mischung aus Philosophie und Naturwissenschaft – und schlägt eine Brücke zwischen Kontemplation und Kognition. Der menschliche Geist hat heute Konjunktur. Meditation und Achtsamkeitspraxis sind im Alltag und selbst in der Schule angekommen. Der Dialog zweier inspirierter Köpfe stösst neue Pforten auf und erhellt alte Fragen über Liebe, Verantwortung, Wissen und den freien Willen.
Daniel Ammann, 23.5.2017
«Denken über den Geist.»
Akzente 2 (2017): S. 39.
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Wolf Singer und Matthieu Ricard
Jenseits des Selbst. Dialoge zwischen einem Hirnforscher und einem buddhistischen Mönch.
Aus dem Englischen von Friederike Moldenhauer, Susanne Warmuth und Wolf Singer.
Berlin: Suhrkamp, 2017. 351 Seiten. .

